Der Stundenverrechnungssatz ist der kostendeckende Verkaufspreis für eine produktive Arbeitsstunde – vor allem im Handwerk. Er sorgt dafür, dass eine verkaufte Stunde nicht nur den Lohn, sondern auch die anteiligen Gemeinkosten und einen Gewinnaufschlag deckt. Vereinfacht gilt: Stundenverrechnungssatz = (Lohnkosten + Gemeinkosten + Gewinnzuschlag) ÷ produktive Stunden. Entscheidend sind dabei die produktiven, also fakturierbaren Stunden und nicht die bezahlten Anwesenheitsstunden – Urlaub, Krankheit, Weiterbildung und Leerlauf verringern die verrechenbare Zeit deutlich. Ein zu niedrig angesetzter Satz führt schnell dazu, dass jede Arbeitsstunde einen Verlust einfährt.
Mehr dazu: Stundenverrechnungssatz im Handwerk
Kurz erklärt am Beispiel
Ein Betrieb rechnet Lohn, Gemeinkosten und Gewinn zusammen und teilt sie durch die tatsächlich fakturierbaren Stunden – so entsteht ein kostendeckender Stundenverrechnungssatz.
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