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Steuer-Glossar

Rohertrag

Stand: 20.09.2026

Der Rohertrag ist eine zentrale Kennzahl der BWA und ergibt sich aus dem Umsatz abzüglich des Waren- bzw. Materialeinsatzes: Rohertrag = Umsatz − Wareneinsatz. Er zeigt, wie viel nach Abzug der direkt eingekauften Waren oder Materialien übrig bleibt, um die übrigen Kosten des Betriebs (Personal, Miete, Verwaltung) zu decken und einen Gewinn zu erwirtschaften. Häufig wird er als Rohertragsquote in Prozent des Umsatzes ausgedrückt (Rohertragsquote = Rohertrag ÷ Umsatz × 100). Ein sinkender Rohertrag ist ein Warnsignal – etwa bei steigenden Einkaufspreisen oder zu niedrig kalkulierten Verkaufspreisen.

Mehr dazu: BWA im Handwerk verstehen

Kurz erklärt am Beispiel

Bei 200.000 € Umsatz und 80.000 € Materialeinsatz beträgt der Rohertrag 120.000 € – das entspricht einer Rohertragsquote von 60 %.

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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und gibt den Rechtsstand vom 20.09.2026 wieder. Er ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung im Einzelfall. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernehmen wir keine Gewähr.

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